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Finale Stadtwerke Cup

Finale Stadtwerke Cup

In vielerlei Hinsicht war der Stadtwerke-Cup in diesem Jahr ein besonderes Turnier. Zwei wesentliche Merkmale prägten das Tennisereignis zum Ende des Jahres. Zum einen die Spielstärke: Bereits bei den niedrigen Altersklassen gab es fast ausschließlich Teilnehmer unter LK 20, in der Nachwuchs-Kategorie U21 traten sechs Spieler aus der Deutschen Herren-Rangliste an. Entsprechend hochklassig und eng verliefen die Matches. Auf der anderen Seite der berühmte Wermutstropfen: Die weiblichen Konkurrenzen schwächelten. Lediglich die U12 und U14 kamen zustande, ein Trend, der sich auch bei anderen Turnieren verfolgen lässt. Somit rekrutierten sich die knapp 100 Teilnehmer fast überwiegend aus den männlichen Altersklassen. Neben den sportlichen Höhepunkten erlebten die Zuschauer außerordentlich faire und disziplinierte Nachwuchssportler. Vor den Begegnungen wurde Seil gesprungen, wurden Dehn- und Lockerungsübungen absolviert, während der Kämpfe die Leistungen der Gegner honoriert, die Punkte fair gewährt. Damit hatte die Turnierleitung um Sebastian Steindl wenig Aufwand und führte das bestens organisierte Tennisevent gelassen durch die vier Tage. Bei den U10m holte sich der ungesetzte Leopold Marten (TC Grün-Weiß Gräfelfing) den Pokal, Zweiter wurde Marcel Zwetzig (TG Neunkirchen). In dem stark besetzten 32er Feld der U12 erwies sich David Brach vom TC Frechen als Hecht im Karpfenteich. Als ungesetzter warf er den Top-Gesetzten Christopher Schloßmann vom TC Rot-Blau Regensburg aus dem Rennen. Aus der unteren Hälfte spielte sich der Zweitgesetzte Paul Janson vom TC Sport Scheck München ohne Satzverlust ins Finale. Hier besaß er noch die nötigen Energiereserven, um Brach mit 6:2, 0:6 und 11:9 niederzuringen. In der ebenso stark besetzten U14 gab es bis zum Finale keine größeren Überraschungen, hier bezwang Erik Schießl (1. FC Nürnberg) seinen Kontrahenten Fabian Sielaff (TC Eichenau) problemlos 6:1 und 6:3. Bei den U16 setzte sich Dominik Zimpel (Chemnitz) gegen Benedikt Novak (TV 1860 Fürth) knapp durch.  Bei den weiblichen Konkurrenzen holte sich  den Pokal in der U10w Cheyenne Springwald (TC Kirchenlehrenbach), Zweite wurde Anna Schäfer (1. FC Nürnberg). Das auch leistungsmäßig dicht besetzte Klassement U12 begann für die Lokalmatadorin Vicky Reis vielversprechend. Zum Auftakt nahm sie die an Position zwei Gesetzte Christina Heilberger vom TC CaM Nürnberg aus dem Rennen. Im Anschluss gab sie Lara-Maria Schäfer (1. FC Nürnberg) eine Lehrstunde. In der dritten Runde knüpfte sie an ihre unbekümmerte Spielweise an und schlug die Viertgesetzte Eleonora Markova (CaM Nürnberg) in zwei Sätzen. Erst im Finale erwies sich Hannah Brandl, an Nummer Eins gesetzte Favoritin, dem Postkeller Nachwuchstalent überlegen. Die für den TC Hengersberg startende stieß ohne Satzverlust ins Finale vor und ließ auch hier nichts anbrennen. Souverän holte sie sich den Stadtwerke-Cup mit 6:3 und 6:1. Die Nachwuchs-Herren zeigten vielversprechendes Leistungstennis. An einem Beispiel aus der ersten Runde sei dies verdeutlicht: Moritz Stöger (TC Weiß-Blau Landshut), in der Deutschen Herrenrangliste an Position 435, musste gleich in der ersten Runde gegen Frederic Schloßmann (TC Rot-Blau Regensburg), Deutschen Herrenrangliste Nr. 432 antreten. Entsprechend umkämpft der Sieg: Stöger setzte sich mit 5:7, 6:3 und 10:3 durch, musste im Viertelfinale gegen Sebastian Grau (TC Schanzl Amberg) DRL 699, beim 6:2, 2:6, 10:8 ebenfalls über die volle Distanz gehen und hatte dann nicht mehr genügend Kraftreserven gegen Johannes Fleischmann (DRC Ingolstadt). An Position eins gesetzt wurde Marcel Strickroth (TC Bamberg) seiner Favoritenrolle bis zum Finale ungefährdet gerecht. Der an Position 100 der  Deutschen Herren geführte Bamberger hatte dann allerdings eine Bewährungsprobe der besonderen Art zu überstehen. Zweieinhalb Stunden dauerte die Begegnung, in der Halle ein kräftezehrendes Ereignis. Noch dazu lief er einem früh erlittenem Break hinterher, das ihm den ersten Satz kostete. Fleischmann peitschte seine Vorhand förmlich in die äußersten Ecken des Spielfeldes und hatte nur eine einzige Verschnaufpause zu Beginn des zweiten Satzes. Die nutzte wiederum Strickroth zum Satzgewinn. Im Matchtiebreak führte wohl die technisch versiertere und dadurch weniger aufwändige Spielweise des Bambergers zum 6:3, 4:6 und 10:8 Erfolg. Lang anhaltender Beifall sowie ein Siegerscheck waren Strickroths Lohn. Dritter wurde Adrian Lessing (MBB SG Manching). „Wir haben zum Ende des Jahres ein exquisites Turnier miterleben können“ freute sich Vorsitzender Niko Kühnhackl, dessen besonderer Dank den Stadtwerken Weiden galt: „Wir haben mit den Stadtwerken einen hervorragenden Partner gefunden, der den Gedanken der Förderung der Tennisjugend in besonderer Weise unterstützt.“ Außerdem galt sein Dank all den ehrenamtlich Tätigen, die dieses Turnier zwischen den Jahren ermöglichten.

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